Gemeinsinniges Wirtschaften - Symposium bei GEA im Waldviertel

Zu Pfingsten habe ich ein Wochenende in Schrems verbracht und an der GEA Akademie im Rahmen des Open Space Symposiums zum Thema Gemeinsinniges Wirtschaften teilgenommen. Die Methode des Open Space war in diesem Fall sehr ähnlich wie mit einem Barcamp. Bei der ersten Runde wollte ich gerne konkreter wissen und sehen wer von welchen genossenschaftlichen Unternehmungen berichten kann und habe diese Session initiiert und moderiert, siehe auch .

Berichtet wurde im Rahmen des Workshops und im Rahmen des Symposiums über folgende Unternehmen und Projekte:

  • Impulsvortrag von Konny Gellenbeck
  • ist nicht als Genossenschaft organisiert, aber dennoch ein wichtiges Modell.
  • Eine in NÖ
  • Josef Stampfer vom Förderverein hat über den Niedergang (zumindest der Werte) des genossenschaftlichen Bankwesens in Österreich berichtet.
  • Marianne Gugler berichtete über die , eine Anbietergenossenschaft für Dienstleistungen
  • Eine Gruppe junger Leute hat einen Bergbauernhof in Radenthein/Kärnten wiederbelebt und produziert nach dem CSA Modell für 25 Familien in Villach
  • Sanja Ostroski aus Kroatien ist dort bei der Beratung und Aufbau von Genossenschaften aktiv.
  • in Leipzig, stellt das bio & solidarische , den g'spritzten Apfelsaft mit einem Hauch Holunder und Zitrone vor, betreibt das faire Zahlungssystem Fairbill.com und weitere Projekte.
  • weiters die Genossenschaft in Vorarlberg, die ein CSA Projekt, eine Bürgersolaranlage und betreibt (und vieles weitere mehr) Die Gutscheinsysteme zum Erhalt von Dorf-Läden war bei manchen Teilnehmern bereits bekannt.
  • , der faire Online Marktplatz, als Alternative für die Markbeherrschenden Onlinehändler zeigt vor, wie konsequent man Transparenz als Unternehmen leben kann!

Nach so vielen Beispielen von Genossenschaften fragt man sich früher oder später: "Und was ist mit GEA geplant?" Während der Veranstaltung ist das kein Thema. Ich google mich durch und finde einen Artikel In der Abschlussrunde fragt eine Mitarbeiterin der GEA Filiale in Innsbruck, diesbezüglich nach, die Antwort von Heini Staudinger's Bruder Karl bleibt etwas unscharf, deutet aber auf das hin, was ohnehin schon einige Tage vorher in der geschrieben wurde.

Das Konzept der von Felix Weth und dem Fairmondo Team, die sehr stark auf Transparenz setzen, war im Waldviertel noch nicht bekannt, ich hoffe ich konnte dazu beitragen, diese Idee zu verbreiten. Das Konzept der Gemeinwohlökonomie hingegen ist in ganz Österreich mittlerweile sehr gut bekannt, jedoch war es beim Symposium kein oder nur ein marginales Thema. Und als ich nun aus Interesse gesucht habe, ob GEA Waldviertler schon einmal eine Gemeinwohlbilanz veröffentlicht haben, wurde ich leider enttäuscht, obwohl ich immer dachte, GEA wäre eines der GWÖ Herzeigeunternehmen.

Hier nochmal der Link zum Programm: